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25.11.2020 Cat Ekkelboom-White

#WhatsInMyCameraBag – die Must-haves der Hochzeitsfotografin Cat Ekkelboom-White

Cat Ekkelboom-White

Cat ist eine preisgekrönte Adventure-Hochzeitsfotografin. Die gebürtige Engländerin lebt heute in Innsbruck in den österreichischen Alpen, wo sie ihre Leidenschaft für die Natur mit ihrer Liebe zur Hochzeitsfotografie kombiniert hat. Sie hat sich mit „Wild Connections Photography“ auf Adventure-Hochzeiten spezialisiert – für Paare, die einen besonderen Hochzeitstag erleben möchten.

Während der Sommermonate reist Cat mit ihren abenteuerlustigen Paaren über die Alpen und die Dolomiten, wandert und klettert, manchmal mehrere Tage lang.

Ihre bisherigen Qualifikationen als Ski- und Snowboardlehrerin haben sich in den Wintermonaten als sehr hilfreich erwiesen. So begibt sich Cat beispielsweise bei Ski- und Snowboardhochzeiten mit den Paaren auf die Piste.
Ihre atemberaubenden Bilder zeigen die Schönheit der Natur sowie die Verbindung zwischen den Paaren auf eine besondere Art und Weise.

  • Die gebürtige Engländerin Cat Ekkelboom-White hat ihre Liebe zur Fotografie und Natur zum Beruf gemacht. Als preisgekrönte Adventure-Hochzeitsfotografin wandert sie mit Paaren manchmal tagelang über Berge und Felder, um die ideale Location für das perfekte Hochzeitsfoto zu finden. So schafft sie atemberaubende und individuelle Erinnerungen an einen ganz besonderen Tag.

    In unserem #WhatsInMyCameraBag Beitrag verrät sie euch, welche Kameras und Objektive bei ihren Hochzeitsshootings immer mit dabei sind und wie das ultimative „Überlebenspaket“ für den Hochzeitstag aussieht.

  • Spiegellose Systemkameras FUJIFILM X-T3 mit Objektiven
  • Adventure-Hochzeitsfotografin Cat Ekkelboom-White bei der Arbeit
  • Für mich als Adventure-Hochzeitsfotografin gleicht keine Hochzeit der anderen. Jede ist besonders, einmalig und genauso einzigartig sind die Anforderungen, die sie an mich, meine Arbeit und mein Equipment stellen. Daher hat es auch einige Jahre gedauert, bis ich das perfekte Setup aus Kameras und Objektiven gefunden habe. Vor ein paar Jahren bin ich komplett auf FUJIFILM umgestiegen und bin mir sicher, dass ich mich für das richtige Kamerasystem entschieden habe.

  • Eine Hochzeit ist ein einmaliges Erlebnis – ich bekomme nur eine einzige Möglichkeit, um die Momente dieses besonderen Tages einzufangen. Entsprechend wähle ich meine Ausrüstung vor meinen Hochzeits-Shootings mit Bedacht. Ich muss auf eine Vielzahl von Situationen vorbereitet sein und benötige immer mindestens ein Backup, falls mal etwas nicht so funktioniert, wie es sollte. Bei Abenteuerhochzeiten versuche ich allerdings, mein Gepäck so leicht wie möglich zu halten und auf ein Minimum zu reduzieren. Es passiert nicht selten, dass ich auf Skiern den Berg herunterfahre oder lange wandern muss, um den perfekten Spot für die Hochzeitsbilder zu finden. Und dabei macht sich jedes Gramm bemerkbar!

  • Zwei Frauen im Brautkleid fahren Ski und Snowboardn in den Bergen
    X-T3 | F2.8 | 1/2500 Sek. | ISO 400 | 16mm
  • FUJIFILM X-T3 Systemkamera Flatlay
  • Meine liebste und gleichzeitig am meisten eingesetzte Kamera ist die FUJIFILM X-T3. Ich liebe an ihr, dass sie so klein und leicht ist. Zwei Bodys der FUJIFILM X-T3 habe ich immer in meiner Kameratasche. Bei Portraitshootings am Hochzeitstag fotografiere ich mit zwei Kameras gleichzeitig, die normalerweise an meinem doppelten Kameragurt befestigt sind. Aber wenn ich mich bewege und gleichzeitig fotografiere, zum Beispiel beim Wandern oder Skifahren, arbeite ich nur mit einer Kamera. Die zweite habe ich währenddessen sicher in meiner Tasche verstaut. Wenn ich ganz losgelöst von Hochzeitshootings und im privaten Rahmen zum Beispiel beim Klettern fotografieren möchte, nehme ich allerdings meistens meine FUJIFILM X-T2 mit. Bei ihr ist meine Sorge nicht so groß, dass sie mir runterfallen könnte, wie bei meiner FUJIFILM X-T3.

  • Brautpaar in den Bergen
    X-T3 | F4 | 1/320 Sek. | ISO 200 | 16mm
  • Frau und Mann mit Wanderausrüstung in den Bergen
    X-T3 | F4 | 1/3200 Sek. | ISO 400 | 55mm
  • Festbrennweite vs. Zoomobjektiv

    Während meiner Zeit als klassische Hochzeitsfotografin habe ich meistens auf Festbrennweiten gesetzt. Ein Trend, den ich auch bei vielen meiner Kollegen beobachten kann. Als Fotografin für Adventure-Hochzeiten hingegen setze ich heute auf Zoomobjektive. Sie eröffnen mir viel mehr Möglichkeiten und Spielräume und lassen mich ganz neue Aufnahmen erstellen. Festbrennweiten sind großartig, wenn ich mich frei bewegen und mich auf das Motiv zu- oder von ihm wegbewegen kann. Wenn ich mich aber an abgelegenen Orten befinde, geht es manchmal weder vorwärts noch rückwärts. Mit einem Zoomobjektiv kann ich in solchen Situationen eine Vielzahl unterschiedlicher Aufnahmen von nur einer Position aus machen. Ich kann durch den Sucher näher an das Hochzeitspaar herangehen oder mich weiter entfernen – ohne mich dabei physisch bewegen zu müssen. Meine Lieblingskombination für Hochzeiten ist daher die FUJIFILM X-T3 mit dem FUJINON XF16-55mmF2.8 R LM WR.

  • Flatlay, Inhalt der Kameratasche einer Hochzeitsfotografin
  • Hochzeitspaar küsst sich vor eisiger Landschaft
    X-T3 | F2.8 | 1/125 Sek. | ISO 1250 | 16mm
  • Wenn ich bei sehr schlechten Lichtverhältnissen fotografiere oder klassische Portraitaufnahmen erstelle, steige ich dann doch gerne auf Festbrennweiten um. So zum Beispiel im vergangenen Jahr, als ich ein Paar bei ihrer sogenannten „Elopement Hochzeit“ nach Norwegen begleiten durfte. Nur wenige Tage zuvor hat die Wintersonnenwende stattgefunden, sodass die Sonne an dem Tag nie richtig aufgegangen ist. Um trotz der dunklen Lichtverhältnisse scharfe Aufnahmen zu bekommen, habe ich für die Portraitaufnahmen das FUJINON XF16-55mmF2.8 R LM WR gegen das FUJINON XF16mmF1.4 R WR getauscht. Bereits zur Mittagszeit habe ich wegen der Dunkelheit bei ISO 1250 fotografieren müssen. Durch den Objektiv-Wechsel hatte ich so eine Blendenstufe mehr, um mehr Licht einfangen zu können.

  • Zubehör

    Ich habe immer Angst davor, nicht genügend Akkus dabei zu haben oder dass die Speicherkarte voll ist oder versagt. Deswegen nehme ich zu jeder Hochzeit und zu jedem Shooting immer mehrere Ersatzakkus und -speicherkarten mit, die ich während des Fotografierens immer in einer kleinen Hüfttasche bei mir habe. Ich verwende immer zwei 128 GB große Speicherkarten gleichzeitig. So kann ich meine Aufnahmen auf beiden Karten speichern und habe immer eine Absicherung für den Fall, dass eine Speicherkarte mal nicht richtig funktioniert. Am Ende des Shootings sichere ich alle Aufnahmen auf einem externen Laufwerk. Dadurch geht mir kein Bild verloren. Neben Akkus und Speicherkarten habe ich außerdem immer ein Objektivtuch und ein kleines Luftgebläse dabei.
    Zu Adventure-Hochzeiten nehme ich oft Funkgeräte mit. Es ist nämlich gar nicht so einfach, ein Paar, das sich gerade am Ende eines Steges oder auf der Spitze eines Berges befindet, aus der Ferne zu dirigieren. Mit einem Funkgerät können wir viel einfacher miteinander kommunizieren, ohne dabei schreien oder mit den Armen in der Luft wedeln zu müssen.

  • Flatlay des Zubehörs einer Adventure Hochzeitsfotografin
  • Brautpaar auf Berg vor nebliger Landschaft
    X-T3 | F11 | 1/320 Sek. | ISO 200 | 52mm
  • Das Überlebenspaket für die Adventure-Hochzeit

    Das Wichtigste an einem Hochzeitstag ist für mich nicht einfach nur, dass am Ende tolle Aufnahmen entstehen. Ich wünsche meinen Paaren, dass sie einen wundervollen und einzigartigen Tag erleben, der für sie einer der schönsten in ihrem Leben wird. Meine Aufnahmen sollen sie für immer an daran erinnern. Um sicherzugehen, dass das Paar den Hochzeitstag auch wirklich genießen kann, bringe ich ihnen immer ein „Überlebenspaket für den Hochzeitstag“ mit. Darin befindet sich alles, was das Paar im Laufe des Tages brauchen wird, aber sehr wahrscheinlich vergessen hat einzupacken. Von Sonnencreme, Make-Up und Lippenbalsam über Handwärmer, Erste-Hilfe-Kasten und Haarbürsten bin zu Rehydrierungsbeutel, Ersatzstirnlampen, Handschuhe und Mützen: Das Hochzeitspaar und ich sind somit auf alles vorbereitet und einem gelungenen Hochzeitsshooting steht nichts mehr im Wege.