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26.06.2019 Saraya Cortaville

Gefühlvolle Reise-Porträts mit der FUJIFILM X-T3

Saraya Cortaville

Saraya Cortaville is an award winning portrait and social documentary photographer.
She has received two fellowships (one of only two women in the uk to have achieved this) one for studio portraiture and most recently social documentary for a project she completed in 2015 whilst living in Africa.
She was awarded the Peter Grugeon award for the best fellowship portfolio of 2015, and a gold award in Visual Arts in the professional photography awards 2016.
Saraya’s passion for travel and people has pushed her career in to a more adventurous phase and she has recently lived and worked abroad for various international NGO’s documenting social issues in countries as far as Tanzania and Nepal.
Saraya skillfully manages to draw out her subjects emotions and feelings, in a sensitive and empathetic nature, her portraits are an observation and moment of connection, between two people, rather than photographer, subject.
When not abroad Saraya shoots primarily location portraiture specializing in children and documentary weddings.

X-Photographer Saraya Cortaville nahm die neue FUJIFILM X-T3 mit auf eine Reise nach Marrakesch in Marokko, um einige bewegende Reise-Porträts aufzunehmen. In diesem Artikel spricht sie über ihre Erfahrungen mit dem Fotografieren der Einheimischen und darüber, wie sie mit der FUJIFILM X-T3 zurechtgekommen ist.


„Als Reise- und Porträtfotografin bin ich nach Marrakesch gereist, um die FUJIFILM X-T3 zu testen und zu sehen, wozu diese Kamera der 4. Generation der X Serie in der Lage ist.


Ich liebe es, an neue Orte zu kommen. Für mich war es die erste Reise nach Marrakesch. Die Leute hatten mir von den bunten Märkten und der Lebendigkeit der Stadt erzählt und sie hatten Recht! Die Energie der Stadt ist ein wahrer Genuss für die Sinne: Die Farben, die Gerüche und das Essen waren einfach unglaublich. Aber die Temperaturen waren nahezu unerträglich - es waren sicherlich über 40°C!





Bevor ich in ein Land reise, lese ich viele Blogs und Reiseführer. Während meiner Recherchen zu Marrakesch wuchs die Vermutung in mir, dass ich beim Fotografieren der Einheimischen auf einigen Widerstand treffen würde. Und schnell bestätigte sich mein Verdacht. Marrakesch ist definitiv kein Ziel, um sich das erste Mal an Reise-Porträts zu versuchen. Als Fotograf vor Ort benötigen Sie eine dicke Haut und sollten darauf vorbereitet sein, dass die Einheimischen Sie aus jeder Ecke anschreien – sie scheinen einen sechsten Sinn dafür zu haben, Fotografen zu erkennen. Mit all den Beschimpfungen und dementsprechenden Handzeichen war es schwierig, natürliche und ehrliche Porträts in meinem gewohnten Stil einzufangen.


Irgendwann war ich an einen Punkt angelangt, an dem ich mich selbst gefragt habe, warum ich eigentlich nach Marrakesch gereist war. Ich glaubte daran, die Essenz der Stadt und ihrer Charaktere einfangen zu können. Sie sind das Herz und die Seele eines Ortes und machen ihn zu etwas Besonderem. Und wenn die Leute nicht zulassen würden, dass ich Porträts von ihnen aufnehme, dann würde ich versuchen, genau dies in meinen Bildern wiederzugeben, um dem Betrachter diese Kultur zu veranschaulichen.


Beim Bereisen neuer Länder bin ich immer wieder von der einzigartigen Farbpalette beeindruckt: In Nepal waren es die Blautöne, in Tansania das satte Grün und in Nicaragua die lebhaften Rottöne. Ich versuche diesen Farben in meinen Bildern eine Bedeutung zu geben. In Marokko gefielen mir besonders die Wärme der Orangetöne und die rosafarbenen Elemente in der Architektur zusammen mit den schönen Kontrasten der blauen Kleidung der Menschen.





An einem Tag machte ich mich auf, um das Zentrum der Stadt zu erkunden. Ich lief durch die sich schlängelnden Gassen des Marktes bis hin zu entfernten Orten fernab des Hauptplatzes, bis mir die Füße wehtaten!


Ich versuche immer, den wahren Kern eines Ortes ausfindig zu machen, anstatt die typischen Touristen-Hotspots aufzusuchen. Nur dort kann eingefangen werden, wie die Einheimischen wirklich leben. Authentizität ist das, was ich in meinen Bildern wiedergeben möchte.


Nun möchte ich jedoch auf die Kamera zu sprechen kommen: Ich habe mich gefragt, was kann FUJIFILM nach der X-T2 und der X-H1 noch bieten? Ich war so zufrieden mit meinen vorhandenen Kits, dass ich mir nicht sicher war, was sie daran noch verbessern könnten. FUJIFILM schafft es jedoch immer wieder Innovationen und neue Extras zu entwickeln. Wenn man die neuesten Entwicklungen erst einmal ausprobiert hat, möchte man nicht mehr darauf verzichten.


Die FUJIFILM X-T3 verfügt über den neu entwickelten, rückwärtig belichteten X-Trans CMOS 4 Sensor und den X-Prozessor 4 mit verbesserter Leistung. Die X-T3 liefert eine höhere Bildqualität und eine verbesserte Autofokusleistung, was sich besonders beim Fotografieren von sich bewegenden Motiven bemerkbar macht. Selbst bei schlechten Lichtverhältnissen ist die Fokussierung noch immer sehr reaktionsschnell.





Seitdem ich die FUJIFILM X-T3 besitze, benutze ich zum Fokussieren nur noch den Joystick. Dies ermöglicht mir, mein Motiv genau dort zu platzieren, wo ich es haben möchte.


Die Farben des ETERNA-Filmsimulationsmodus sind einfach umwerfend und erzeugen einen Kino-Look. Die Bilder sind mit minimaler Bearbeitung viel lebendiger. Das bedeutet für mich, dass ich weniger Zeit an meinem Rechner sitze und mehr Zeit mit dem Aufnehmen von schönen Porträts verbringen kann.


Die Haptik der FUJIFILM X-T3 und FUJIFILM X-T2 ist sehr ähnlich. Der Handgriff auf der rechten Seite fühlt sich meiner Meinung nach ergonomischer an und sorgt dafür, dass die Kamera besser in der Hand liegt. Ein guter Halt ist besonders dann wichtig, wenn ich mit großen Objektiven arbeite. Mein Favorit ist das XF50-140mm.





Das Gewicht der beiden Kameras ist nahezu identisch. Da ich so viel unterwegs bin, versuche ich immer, günstige Flüge zu buchen und nur Handgepäck mitzunehmen. Trotz all meiner Ausrüstung und der Kleidung für drei Tage habe ich es geschafft, alles in eine Tasche zu packen. Das wäre vor der X Serie sicher nicht möglich gewesen!


Die Reise war trotz einiger herausfordernder Umstände, wie der Hitze oder dem engen Zeitfenster, wundervoll. Auch wenn sich einige der Einheimischen davor gesträubt haben, fotografiert zu werden, habe ich genau das erreicht, was ich wollte.


Ich schätze mein Leben als Fotografin wirklich sehr - es ist ein Geschenk an solch wunderbare Orte reisen zu können. Und mit der FUJIFILM X-T3 wird es jetzt noch spannender!“





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