Christian Ahrens

Germany
PROFIL

Ich bin Industrie- und Technologie-Fotograf aus Köln und produziere für Unternehmen, Agenturen und Organisationen packende Bildstrecken aus der Welt der Arbeit. Bei fast allen Fotos steht der Mensch im Mittelpunkt – mich faszinieren Leute, die in Industrie und Produktion, in der Forschung oder in Dienstleistungsunternehmen Herausragendes leisten und Freude an ihrer Arbeit haben.

Zusammen mit meiner Kollegin Silvia Steinbach produzieren wir als Fotografenteam „Ahrens+Steinbach Projekte“ High-End-Bildstrecken, Imagefotos und bildbasierte Projekte wie Ausstellungen, Bücher, Magazinstories, Fotoportfolios usw. Häufig fotografieren wir zudem Kampagnen zur Fachkräfte- oder Azubigewinnung, im Personalmarketing und Employer Branding.

Beruf und Berufung, professionelle Leidenschaft und Sinnerfüllung im Arbeitsleben sind unsere Lebensthemen. Wir sind in allen Branchen unterwegs, die uns durch ihre Vielfalt und Interessantheit täglich begeistern. Unser Slogan: „Zukunft fotografieren“. Unsere Mission: „Wir fotografieren die Technologie-Abenteuer unserer Zeit“. 

KOMMENTAR

 

Seitdem Fujifilm zur Photokina 2010 die erste X100 vorgestellt hat, bin ich begeistert von den smarten Kameras aus dem Hause Fujifilm. Bis 2016 habe ich die X100, die X-E1 und dann die X-E2 allerdings nur privat genutzt. Als ich im Frühjahr 2016 zum ersten Mal die X-Pro2 mit dem XF16-55mmF2.8 in der Hand hatte, wusste ich: die Kameras sind mit der nun verfügbaren Performance jetzt reif auch für die professionelle Nutzung.

Seit April 2016 habe ich praktisch jeden Auftrag mit X-Pro2 und X-T2 umgesetzt. Das war ein spannender und interessanter Prozess. Auf meinem Blog „Beruf Fotograf“ berichte ich ausführlich über meinen Weg.

Ich bin mir sicher, dass die spiegellosen Systemkameras über kurz oder lang das DSLR-Konzept auf breiter Front auch und vor allem in der professionellen Fotografie ablösen werden. Solche Paradigmenwechsel gab es in der Geschichte der Kameratechnik immer wieder, jetzt sind wir wieder an einem Wendepunkt angekommen. Dabei schätze ich sehr, dass Fujifilm auf klassische Tugenden setzt und mit Blendenring und Hardware-Stellrädern die unübertroffene Bedieneffizienz klassischer Kameras in die Zukunft transportiert hat. M.E. bietet Fujifilm derzeit das am besten entwickelte System bei den Spiegellosen.

Fujifilm-Kameras werden häufig als „retro“ bezeichnet – aber das greift zu kurz, finde ich. Denn die Fujifilm-Kameras zitieren nicht einfach nur ein historisches Design, sondern sie machen klassische und bewährte Bedienkonzepte wieder nutzbar. Der Sinn dahinter ist nicht Nostalgie, sondern Klarheit, Einfachheit und Schnelligkeit in der praktischen Arbeit.

Das Konzept der spiegellosen Systemkamera à la Fujifilm bietet viele Vorteile. Für mich sind das vor allem folgende:

 

 

  • Klassisches Bedienkonzept, dadurch effiziente Bedienung
  • Scharfstellpunkte bis an die Ränder! – Auch hier kommt etwas zurück, was Fotografen ewig lange Jahre schmerzlich vermisst haben
  • Der elektronische Sucher bietet deutliche Vorteile beim Komponieren, Beurteilen und Prävisualisieren eines Motivs
  • Dank APS-C Sensor bleiben Kameras und Objektive kompakt und leicht – eine Erlösung gegenüber den schweren DSLR-Boliden
  • Der Rangefinder-Formfaktor der X-Pro2 lässt den Fotografen hinter der Kamera nahbarer und „menschlicher“ erscheinen als hinter einer monströsen Spiegelreflex
  • In der Reportage, bei Street und Porträt macht sich besonders positiv bemerkbar, dass der Fotograf harmlos und wenig bedrohlich wirkt

 

Die aktuellen Modelle sind hervorragend ausgestattet. Was im Konzept der spiegellosen Systemkameras wohl in der Zukunft alles möglich sein wird? Ich bin gespannt und voller Vorfreude.

 

© FUJIFILM Corporation