Ana Springfeldt

Germany
PROFIL

Ana Springfeldt wurde in Hamburg in eine Fotografenfamilie hineingeboren. Ihre Mutter war engagierte Leica Fotografin mit eigener Dunkelkammer. So entwickelte Ana früh ein Gefühl dafür, Fotografie als etwas ganz Besonderes, fast Sakrales zu sehen. Sie begann als Kind mit ersten fotografischen Versuchen. Mit einer Kodak Instamatic Kamera. Später kamen eine Pentax ME Super und schließlich eine Canon A1 dazu. Ihr spezielles Interesse galt damals der Landschafts- und Naturfotografie.

Nach dem Abitur folgten immer wieder Praktika und Assistenzen bei Fotografen und kleineren Redaktionen. Auch während des Studiums der Soziologie blieb Zeit für die Kamera. Aber auch die Leidenschaft für die Pferde war stark. Als sich die Chance bot, bei bekannten Turnierreitern zu reiten und die staatliche Prüfung zur Pferdewirtin abzulegen, folgten spannende Jahre im Reitsport. Doch die Faszination für Fotografie und Journalismus blieb stärker.

Seit dem Jahre 2005 konzentriert Ana sich auf die Reitsportfotografie, zunächst in Spanien, doch kurz darauf erfolgten erste Veröffentlichungen im Magazin EQUUS. Seit 2010 arbeitet sie nun freiberuflich als Fotografin und Journalistin für CAVALLO, Deutschlands größtes Pferdemagazin. Sie lebt auf einem Hof in der Nähe von Hamburg mit Pferden und Hunden.

KOMMENTAR

In meinem Beruf als Fotografin arbeitete ich seit Jahren erfolgreich mit Profi-DSLR-Modellen. Im Bereich Reitsport habe ich es mit schwierigen Lichtverhältnissen und sehr schnell bewegten Motiven zu tun. Die Anforderungen an die Ausrüstung sind hoch.

Weil Fotografie nicht nur Beruf, sondern auch Leidenschaft für mich ist, kaufte ich mir vor einigen Jahren eine FUJIFILM X-Pro1. Mich faszinierten die reduzierte, puristische Anmutung und die konventionelle Bedienung mit manueller Einstellung durch direkten Zugriff durch Blendenring und Zeitenrad. Klar ist: wenn es um Bildqualität geht, bin ich zu keinem Kompromiss bereit. Und da war ich von meiner ersten FUJIFILM X Kamera bereits überwältigt.

Als dann die X-T1 auf den Markt kam, reizte mich der Gedanke, sie in meiner Arbeit zu testen. Das war auf dem Galoppderby in Hamburg, mit dem FUJINON XF55-200mm. Die X-T1 überzeugte  auf der ganzen Linie. Das hatte ich so nicht erwartet. Die schweren DSLRs blieben immer öfter zuhause. Kreativität steigert sich, wenn man schnell und ermüdungsfrei arbeiten kann.

Mit der X-Pro2 habe ich nun eine Kamera, die in jeder Hinsicht die großen DSLR ersetzen kann. Dunkle Hallen, schnelle Pferde – die X-Pro2 übertrifft noch einmal alle Erwartungen. Einen weiteren großen Vorteil sehe ich in ihren enormen Reserven in Bezug auf den Dynamikumfang. Als Profis können wir uns unseren Standplatz nicht aussuchen. Bei starken Kontrasten und Gegenlicht oft eine ungünstige Situation. Aber bei der X-Pro2 kann ich in der Bearbeitung die Tiefen bei Bedarf unbekümmert hochziehen und erhalte dennoch hochwertige Bildergebnisse. Die hohe Auflösung ermöglicht zudem großzügige Ausschnittvergrößerungen, die Crop-Fähigkeit ist enorm.

Das Gesamtpaket schneller und treffsicherer Autofokus, gute Hi-ISO-Fähigkeiten gekoppelt mit sehr guter Handhabung dank der konventionellen Einstellräder für Zeit, Blende und ISO macht die X-Pro2 für mich zum idealen Werkzeug als Profifotografin. Schritt für Schritt kommen nun immer mehr FUJINON-Objektive dazu. Diese Entwicklung trägt dazu bei, dass ich künftig komplett auf FUJIFILM X setzen kann.

© FUJIFILM Corporation